Ob bewusst oder unbewusst, jeder Deutsche finanziert die Rüstungsindustrie: Sowohl direkte Steuern (z.B. Einkommenssteuer) als auch indirekte Steuern (z.B. Mehrwertsteuern) fließen in den Bundeshaushalt, von dem wiederum ein Teil an das Bundesministerium für Verteidigung wandert. Das ist nach dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales der zweitgrößte Bereich, der finanziert wird.

MOMOS Konzeptionelle Design Agentur aus Köln - Waffenrechner

Man trägt seine Einkäufe ein und die App rechnet sofort die jeweiligen prozentualen Anteile an Munition, Handgranaten, Gewehren oder sogar Panzern aus, die dadurch finanziert werden. Diese können dann auf ein Konto gespeichert und gesammelt werden.

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Durch regelmäßiges Eintragen kann die Finanzierung verfolgt werden und man sieht, wenn man z.B. eine komplette Waffe finanziert hat. Man kann sogar sehen, wie viel Geld noch bis zur nächsten Waffenstufe fehlt.

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Nach einem Update verfügt die App nun über ein brandaktuelles Feature: Ab sofort kann man sich nämlich anzeigen lassen, wie viel Geld stattdessen in die Flüchtlingskrise hätte investiert werden können. Das Ziel dieser Arbeit ist, zum Nachdenken anzuregen und einen Diskurs zu diesem Thema anzustoßen.

Die App steht für das iPad und iPhone im App Store zum Download bereit.


Das Projekt kann auf www.alisaceh.com angesehen werden.

Eine Demonstration der App ist hier zu sehen: